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They became numbers from 31 to 758.

 

In the first months of German occupation, the repressions against the Polish population were much greater than against other national groups of pre-war Poland. This was due to a large-scale campaign of the German security apparatus directed against the Polish intelligentsia. Within the General Government, as part of Operation AB, numerous arrests of members of the elite, primarily teachers, doctors, priests, lawyers and academics, took place. Most of them were transferred to German concentration camps in the Third Reich, although an estimated number of 3.5 thousand of them were killed in mass executions.

 

KL Auschwitz

The need to create a camp mainly for the Polish intelligentsia, members of the underground resistance and other persons detained in round-ups and other preventive actions was noticed at that time. For organizational reasons, a decision was made to build a camp complex in Oświęcim. On the one hand, it was supposed to depopulate prisons from the Katowice region. On the other, because of its location in the pre-war Polish territory, near the border between the Reich and the General Government, it could become a concentration camp for Poles from this German colony-province. Oświęcim had good transport connections both with the Reich and Polish territories outside the German state.

In the spring of 1940, the first works initiating the establishment of the camp began. The first commandant was SS-Hauptsturmführer Rudolf Höß, who was entrusted with building a camp in the former Polish Army barraks in Oświęcim. He organized the camp personnel, brought in German convicts to serve as prisoners-overseers (they were given numbers from 1 to 30). After six weeks, the first transport of Poles who were classified by the Gestapo as particularly dangerous political prisoners arrived.

 

The first mass transport

In April and May 1940, among the arrested young people from the region of Nowy Sącz, Tarnów and Podkarpacie there were many university students, scouts and high school students. Most of them had mounted strong resistance to the occupiers by acting in spontaneously established underground structures. After a few week investigation, they were transported to the prison in Tarnów. From there, on 13 June 1940, they were taken to a Jewish ritual bathhouse, where after the so-called “bath” they spent the night. “We were all pretty unanimous about tomorrow,” Kazimierz Szczerbowski recalled. “The following day we would be free. It was to happen because we all wanted it. Why the bath? Why give us our deposits back? Is it not to send us home relatively clean and free from lice?” Over time, the circumstances of their release from prison worried them more and more. In the morning they were escorted to the train station, “where on the ramp we were efficiently loaded onto a train of passenger cars, ten people in a compartment,” which surprised Kazimierz Albin. The train moved slowly west. To Cracow? To the Reich for forced labor? They were supposed to be free …

After a long stop on the border of the General Government and the Third Reich, the train moved deeper into the German state to turn south and stop at the station in Auschwitz. Someone explained that it was Oświęcim. But what is here?, they wondered, discussing this among themselves. “At that time, the name Auschwitz was not familiar to anyone,” recalled Bronisław Gościeński. The train began rolling on a siding. It reached the ramp surrounded by SS men and people in uniforms resembling pajamas or sailor suits. High watch towers loomed in the distance, towering over the barbed wire fence. A new life began for 728 Poles from the first transport (in the camp they were given numbers from 31 to 758). About 200 of them survived Auschwitz.

Marcin Chorązki, IPN

 

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Sie wurden die Zahlen von 31 bis 758

 

In den ersten Monaten der Besatzung waren die Repressionen gegen die polnische Bevölkerung viel größer verhältnismäßig zu anderen nationalen Gruppen aus Vorkriegs-Polen. Das ergib sich aus einer groß angelegten Aktion des deutschen Sicherheitsapparates gegen die polnische Intelligenz. Auf dem Territorium von GG kam es im Rahmen der "Operation AB" zu zahlreichen Verhaftungen von Vertretern der Elite, vor allem von Lehrern, Ärzten, Priestern, Juristen und Wissenschaftlern. Die meisten von ihnen wurden in die deutsche Konzentrationslager im Dritten Reich geschickt, obwohl nach Schätzungen von Historikern etwa 3.500 von ihnen in Massenhinrichtungen starben.

 

KL Auschwitz

Damals wurde die Notwendigkeit erkannt, ein Lager hauptsächlich für die polnische Intelligenz, Mitglieder des Untergrunds und andere Personen einzurichten, die bei Verhaftungen und verschiedenen Präventionsaktionen festgenommen wurden. Aus organisatorischen Gründen wurde beschlossen, in Oświęcim einen Lagerkomplex zu errichten, der einerseits die Gefängnisse aus der Region Kattowitz entladen sollte und andererseits aufgrund seiner Lage im Vorkriegspolen, unweit der Grenze zwischen Reich und GG, ein Konzentrationslager für Polen aus dieser deutschen Kolonie-Provinz sein sollte. Dieser Ort war gut mit dem Reich und den polnischen Gebieten außerhalb des deutschen Staates verbunden.

Im Frühjahr 1940 begannen die ersten Arbeiten, die die Errichtung des Lagers einleiteten. Erster Kommandant war SS-Hauptsturmführer Rudolf Höß, der den Auftrag erhielt, das Lager in der ehemaligen Kaserne der polnischen Armee in Oświęcim zu errichten. Er organisierte die Lagerbesatzung und brachte deutsche kriminelle Strafgefangene als Häftlingsaufseher (sie erhielten Nummern von 1 bis 30). Nach sechs Wochen traf der erste Transport von Polen ein, die von der Gestapo als besonders gefährliche politische Gefangene eingestuft wurden.

 

Erster Massentransport

            Unter den im April und Mai 1940 verhafteten Jugendlichen aus der Region Nowy Sącz, Tarnów und Podkarpacie befanden sich viele Studenten, Pfadfinder und Gymnasiasten. Die meisten von ihnen verband ein starker Widerstand gegen die Besatzer, den sie durch ihr Handeln in spontan geschaffenen Verschwörungsstrukturen zum Ausdruck brachten. Nach einigen Wochen der Untersuchung wurden sie in das Gefängnis von Tarnów gebracht. Von dort wurden sie am 13. Juni 1940 in ein jüdisches Ritualbad gebracht, wo sie nach dem so genannten "Bad" die Nacht verbrachten. „Wir waren uns ziemlich einig über den morgigen Tag. - Kazimierz Szczerbowski erinnerte sich - Morgen sind wir frei. Das sollte geschehen, denn das ist es, was wir alle wollten. Denn wozu diente dieses Bad? Warum gaben sie unsere Einlagen aus? Ist es nicht, uns relativ sauber und unbelastet nach Hause zu schicken?“ Im Laufe der Zeit erregten die Umstände ihrer Entlassung aus dem Gefängnis immer mehr Besorgnis. Am Morgen wurden sie zum Bahnhof eskortiert, wo wir auf der Rampe reibungslos in einen Zug verladen wurden, der aus Personenwagen bestand, jeweils zehn Personen im Abteil, was Kazimierz Albin überraschte. Der Zug bewegte sich langsam nach Westen. Nach Krakau? An das Reich zur Zwangsarbeit? Sie sollten doch frei sein...

Nach einem langen Zwischenstopp an der Grenze zwischen der GG und dem Dritten Reich fuhr der Zug in den deutschen Staat hinein, um nach Süden zu wenden und am Bahnhof Auschwitz Halt zu machen. Jemand erklärte, es sei Oświęcim. Aber was ist hier? - Sie wunderten sich, diskutierten untereinander. „Damals sagte der Name Auschwitz niemandem etwas", erinnerte Bronisław Gościński. Der Zug begann auf einem Nebengleis zu rollen. Er kam zur Rampe an, wo die SS-Männer und Menschen in Pyjama-ähnlichen oder Matrosenuniformen standen. In der Ferne standen hohe Wachtürme, die den Stacheldrahtzaun überragten. Für 728 Polen aus dem ersten Transport (im Lager erhielten sie Nummern von 31 bis 758) begann ein neues Leben. Etwa 200 von ihnen überlebten Auschwitz.

Marcin Chorązki, IPN

 

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