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Co-founder of the independent Polish Army, general Bolesław Roja has been commemorated at the former German KL Sachsenhausen camp

On the occasion of the 75th anniversary of the liberation of KL Sachsenhausen, a monument to General Bolesław Jerzy Roja, one of the four signatories of the order to form independent Polish Army of the Second Polish Republic, was erected in the former German concentration camp.

The monument is placed next to the pedestal dedicated to General Stefan Rowecki alias “Grot”, near the camp command building. Both officers were associated with the city of Kielce, which has been cooperating with memorial institutions in Berlin for years.

The monument was erected at the request of veterans from the “Czwartak” National Remembrance Association in Kielce, which was addressed to the Mayor of Kielce. The creation of the monument is the result of many years’ cooperation between the Kielce City Hall,  memorial institutions in Berlin and the Institute of National Remembrance, which co-financed the commemoration.

Due to the global pandemic of the coronavirus, official ceremonies at the newly created monument to General Roja were moved to next year's international celebration of the liberation of the camp. More details about the project will be provided during the press conference planned at the end of May 2020.

 

Bolesław Roja (1876 - 1940) was one of the most important legionary commanders. Creator and commander of the famous 4th Infantry Regiment of Polish Legions, formed in the spring of 1915, stationed in the interwar period in Kielce. From this unit a sentry platoon of nearly 68 soldiers was sent to Westerplatte in March 1939. During World War II, Roja took part in the underground activities of the Polish Red Cross. In March 1940 he was arrested by the Germans, who transferred him from Pawiak to Sachsenhausen concentration camp, where he was soon murdered. After the war, he was buried at the Powązki Military Cemetery in Warsaw.

 

In Sachsenhausen, auf dem Gebiet des ehemaligen Konzentrationslagers, gedachte man des Mitbegründers der unabhängigen polnischen Armee

Anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung von KZ Sachsenhausen wurde auf dem Gebiet des ehemaligen KZ Sachsenhausen, das sich in der Nähe von Berlin befindet, das Denkmal zum Gedenken an den Generalmajor Bolesław Jerzy Roja – einen von vier Unterzeichnern des Befehls zur Gründung der unabhängigen polnischen Armee – aufgestellt.

Das Denkmal des Generals Roja steht neben dem schon vorhandenen Denkmal zum Gedenken an den General Stefan Rowecki, Tarnname Grot, in der Nähe des Gebäudes der Lagerkommandantur. Beide Offiziere sind mit der Stadt Kielce verbunden, die seit Jahren mit Gedächtnisinstitutionen in Berlin zusammenarbeitet.

Das Denkmal entstand auf Antrag der Kriegsveteranen aus dem Verein für Nationales Gedenken „Czwartak” in Kielce, der an den Bürgermeister der Stadt Kielce eingereicht wurde. Die Entstehung des Denkmals war das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit der Stadtverwaltung Kielce, der Gedächtnisinstitutionen in Berlin und des Instituts für Nationales Gedenken, das dieses Vorhaben mitfinanziert.

Wegen der weltweiten Coronavirus-Pandemie wurden offizielle Feierlichkeiten an dem neu entstandenen Denkmal  des Generals Roja auf das folgende Jahr verschoben. Die Zeremonie soll anlässlich der internationalen Feierlichkeiten zur Befreiung des KZ Sachsenhausen stattfinden. Mehr Einzelheiten zu diesem Vorhaben werden während einer Pressekonferenz, die Ende Mai 2020 stattfinden soll, mitgeteilt.

Bolesław Roja (1876–1940) war einer der wichtigsten Befehlshaber der Legionen. Der Gründer und Befehlshaber des berühmten 4. Infanterieregiments der Polnischen Legionen, das im Frühling 1915 formiert wurde und das in der Zwischenkriegszeit in Kielce stationierte. Im März 1939 schickte diese Einheit einen Zugtrupp nach Westerplatte, dessen Stärke etwa 68 Soldaten betrug. Während des Zweiten Weltkriegs schloss er sich den Untergrundaktivitäten des Polnischen Roten Kreuzes an. Im März 1940 wurde er von der Gestapo verhaftet, die ihn aus dem Pawiak-Gefängnis ins Konzentrationslager Sachsenhausen überführte, wo er bald ermordet wurde. Nach dem Krieg wurde er auf dem Militärfriedhof Powązki beigesetzt. 

 

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